Wort & Bild Verlag

Frauen in der Forschung

Frauen haben ihren Rückstand bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen gegenüber Männern stark verringert. Das zeigt eine aktuelle globale Analyse, publiziert im Fachmagazin PLOS Biology. Basis für den Vergleich sind die meistzitierten Erstpublikationen einer Person. Vor dem Jahr 1992 war die Anzahl männlicher Autoren noch 3,9 Mal so hoch wie die Anzahl weiblicher. Nach dem Jahr 2011 betrug der Vorsprung der Männer nur noch das 1,4-Fache. Die Analyse umfasst alle Fachgebiete. Bei 32 von insgesamt 174 Fachdisziplinen – darunter viele medizinische – liegen meistzitierte Frauen nun vor den Männern.